Wie man ein Unternehmen gründet

Mancher hat es unter der Dusche, andere beim Joggen: Die ultimative Geschäftsidee. Doch von der Idee zum erfolgreichen Unternehmen ist es ein langer Weg. Zunächst einmal muss man sich über Formalitäten im Klaren sein. Wer gründet da eigentlich ein Unternehmen? Ist es eine Einzelperson? Dann reicht zunächst einmal einHow to start a business Gewerbeschein. Damit ist man berechtigt ein Geschäft zu führen und bekommt auch eine Steuernummer. Je nach Art des Geschäfts gibt es eine Zwangsmitgliedschaft in der Industrie- und Handwerkskammer. Wer mit mehreren Personen ein Start-Up gründen möchte, der kann verschiedene Formen wählen. Am einfachsten ist nach unserer Erfahrung die Gesellschaft bürgerlichen Rechte (GbR), die lediglich einen Vertrag benötigt zwischen den Gesellschaftern. Eine GmbH braucht schon mehr Aufwand, hat aber vor allem Vorteile, was die Haftungsbeschränkung angeht. Man kann diese noch erweitern zu einer GmbH &Co. KG, die die Haftung der einzelnen Gesellschafter noch weiter mindert.

Ist die Firma bei den Behörden angemeldet, ist ein wichtiger Teil schon mal geschafft. Was aber noch viel mehr bedacht werden muss, ist der Businessplan. Darin stehen die erwarteten Ausgaben und Einnahmen, die Strategie für die Zukunft, wie man wann welche Ziele erreichen will und woher man das Startkapital bekommt. Denn ganz von Null kann heute keiner mehr starten, auch kleine Softwareunternehmen müssen Miete und Gehälter zahlen.

Ein Büro, in dem das Geschäft untergebracht ist, muss ebenfalls gefunden werden, schon damit es eine Postadresse hat. Das kann bei Einzelpersonen auch die eigene Wohnung oder Haus sein. Was viele gerne vergessen, ist das Thema Steuern, zumal man am Anfang noch keine (Umsatz)-Steuern monatlich abführen muss. Dennoch ist es eine der besten Investitionen, sich für die Finanzen einen kompetenten Mitarbeiter zu holen oder aber einen Steuerberater damit zu beauftragen. Und den gleichen Bereich betreffen auch Sozial- und Krankenversicherung. Beides muss von Anfang an geregelt sein und sich auch im Businessplan niederschlagen. Dann kann es auch schon losgehen!